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Megavoices

Hallo zusammen,

hat schon jemand mehr Erfahrung mit dem Handling der Megavoices, die ja wirklich ganz toll klingen?

Was man sofort merkt ist, dass es etwas mit dem Anschlag zu tun hat. Bei Gitarren z.B. ändert sich bei einem härteren Anschlag das Ganze in einen anderen Ton oder wird ganz leise....stellt man aber die Touch-Funktion aus, klingen die Megavoices nur noch schrecklich.

Hallo Achmed,
was für ein Zufall, dass die Megavoices (und Sweetvoices, Coolvoices, Artvoices) so ein winziges bischen im nächsten Video zur Sprache kommen werden, wenn auch nicht wirklich tragend. Jedenfalls ist es richtig, was du beschreibst:  viele Änderungen am Klang laufen über die veränderte Anschlagsstärke (Velocity) ab. Die Megavoices sind vielfach gesampelt, so dass für unterschiedliche Anschlagsstärken auch unterschiedliche Spielweisen des Instruments reproduziert werden, um es noch echter klingen zu lassen. Das macht die Megavoices unter Umständen jedoch schwieriger zu spielen, da sie mitunter recht schnell "mutieren" (je nach Anschlag eben). Im nächsten Video wird zB. ein Growl-Saxophone (eine Sweet-Voice) eingesetzt werden, welches in den hohen Tönen (zB. f3) bei starkem Anschlag ein Autopitch erzeugt (kannst ja mal selber ausprobieren) und dadurch besonders authentisch klingt. Manche dieser Voices reagieren jedoch auch darauf ob man legato spielt oder nicht, beispielsweise die Jazz-Flute (Art-Voice).
Man muss bei diesen Spezialvoices oft ganz schön aufpassen, solche Effekte nicht zum falschen Moment auszulösen, sprich den Anschlag oder das Legatospiel sehr gesteuert (!) einsetzen... und das macht es im Handling eben schwieriger.
Tipp:
Wenn du sagst, dass die Megavoice mit abgeschalteter Touchfunktion schrecklich klingt, dann musst du mal mit dem Touch-Off-Level-Parameter (DIRECT-ACCESS-TASTE + TOUCH-TASTE) durch die einzelnen Sampleschichten "fahren" und die Megavoice bei einem bestimmten Wert (wo die Voice nicht so schlimm klingt) bestehen lassen.
Ich hoffe, das war alles verständlich formuliert und du bleibst bei der Spielweise MIT Touch, denn dadurch lernst du dich gleichzeitig auch etwas im Anschlag zu kontrollieren, was garnicht so falsch ist.
So, und ich hab hiermit einen Textzusatz für mein Videoscript gewonnen... yippiieh!!
beste Grüße
Niño

Hola Nino,

vielen Dank für die gewohnt schnelle, ausführliche und professionelle Antwort 🙂

Das ist ja schön zu hören, dass die Megavoices Teil des nächsten Videos werden....bin ich jetzt noch gespannter als eh schon. Dieses nächste Video wurde ja auch als Schmuse-Song von Maffay (bin übrigens nächsten Monat live bei seinem Konzert in Köln) angekündigt, also ein ruhiges Stück. Dafür scheinen diese Megavoices wohl auch in erster Linie konzipiert. Bei Blues oder Rock, also Stücke mit stärkerem Anschlag, scheinen sie ungeeignet zu sein......eigentlich schade, aber es ist wie es ist.

Aber den Tipp mit dem Bearbeiten der Sampleschichten werde ich gerne befolgen....mal sehen, was man noch zaubern kann, um dann vielleicht doch Stücke mit stärkerem Anschlag in den Genuß der Megavoices zu bringen.

Schöne Grüße auf die Kanaren 🙂

Moin Kucki,
wie gesagt kommt es nicht tragend zur Sprache... wird nur angerissen... also bitte nicht extra DESWEGEN gespannt aufs Video sein 🙂
Und man kann jetzt nicht sagen, dass die Megavoices in erster Linie für den Schmusesongbereich konzipiert wären, da sie alle Voicesparten betreffen, also auch durchaus auch rockige E-Gitarren (wenn auch da in für mich nicht geeignetem Maße beim T5) oder flotte Flötensoli oder auch fetzige Brass-Einwürfe...
Ich gebe dir aber recht, dass es bei ruhigeren Songs durchaus häufiger zum Einsatz kommt, alleine schon, weil man da beim Spielen einen Zeitgewinn zum sinnvollen Steuern derlei Voices hat.
Viel Spaß beim Maffay wünsche ich dir noch!! Taschentücher, Feuerzeuge und Stimm-Öl nicht vergessen! 🙂 Übrigens dreht es sich um den Song "Über 7 Brücken...", der zwar älter ist, aber halt ein für Level 3 noch umsetzbares Saxo-Solo drin hat.
Sodele, nun haste die Info rausgekitzelt, grins 🙂
beste Grüße
Niño