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I will follow him praktisch fertig

Hallo Freunde,

hosianna, heute ist mir das erste Mal ein Durchgang ohne irgendwelche (falschen) Pausen geglückt.

Wir haben hier übermorgen ein Hüttenfest und ich werde einige meiner Lieder spielen. Von daher habe ich die letzten Tage damit verbracht, meine Stücke und eben dieses Lied konsequent zu üben. Zur Variierung der Voice hat mir daher bisher einfach die Zeit gefehlt. Das mache ich, wenn der Samstag vorbei ist.

Ich habe festgestellt, dass ich tatsächlich beim Übergang vom langsamen Tempo auf das schnelle Tempo, einen Takt zu schnell war. Das spiele ich jetzt in der längeren Variante. Ist ja auch entspannter. 😉

Bei ca. 1.54, halte ich den Ton ein klein wenig länger, als er im Original gehalten wird. Ich finde es aber nicht direkt falsch, nur etwas anders und diese ganz kleine "Pause" erleichtert mir enorm den Wechsel  auf den G7 Akkord.

Ansonsten konnte ich komplett das Tempo halten und bin rundum zufrieden. Das Spiel als solches wird im Laufe der Zeit sicherlich noch flüssiger und runder.

Hallo Niño,

große Entschuldigung für meinen Frevel beim Taktzählen! Meine Stärke ist sicher auch irgendwo eine Schwäche. Ich zähle eigentlich nie, schon von Anfang an kaum. Das ist natürlich einerseits gut, weil es zeigt, dass ich wohl einigermaßen musikalisch bin und das (meistens) einfach höre. Andererseits "verlernt" man die Theorie dann auch wieder. 

Im speziellen Fall, war mir natürlich klar, dass im laufenden 4/4 Takt bis 5 zählen ein Frevel ist. Gezählt habe ich auch nur beim Abhören, nicht beim Spielen. Ich werde das abstellen und auch in diesem Bereich nochmal an mir arbeiten, ernsthaft.

Grüße an alle

Klaus

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Niño Loco, Gudrun Jedidi und 2 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
Niño LocoGudrun JedidiElisabeth GräfDirk Rensner

Hallo Klaus.. hört sich doch gut an und ich wünsche dir viel Erfolg auf dem Hüttenfest... du wuppst das schon

Liebe Grüße Gudrun 

 

Niño Loco und Klaus Poetzsch haben auf diesen Beitrag reagiert.
Niño LocoKlaus Poetzsch

Oh da sieht man die Nonnen doch schon richtig vor sich. Alle Achtung.
Viel Spass am Hüttenfest und gutes Gelingen

Niño Loco, Gudrun Jedidi und Klaus Poetzsch haben auf diesen Beitrag reagiert.
Niño LocoGudrun JedidiKlaus Poetzsch

Hallo Klaus,

das ist Dir hervorragend gelungen! Viel Spaß beim Hüttenfest. Da werden die Teilnehmer sicher viel Freude an Deinem perfektem Spiel haben.

Viele Grüße

Rainer

Niño Loco, Gudrun Jedidi und Klaus Poetzsch haben auf diesen Beitrag reagiert.
Niño LocoGudrun JedidiKlaus Poetzsch

Lieber Klaus,

dein Song ist nun eines der Schmuckstücke dieses Proberaum-Forums! Größtes Lob meinerseits für dich!... für ausgesprochen mutige Lagenwechsel für diese vielen vielen Einwürfe. DAS macht dir so schnell Keiner nach. Und auf dem Hüttenfest kann sowas auch nur Applaus geben. Natürlich wäre es optimal, wenn du vor dem Auftritt noch die Voices anpasst. Aber Achtung! Dann kann es passieren, dass du mit neuer Spielvoice auch ein anderes Spielgefühl entwickelst, was dann wiederum sicher eine gewisse Einübezeit abverlangen würde... und das könnte dann zu knapp vor dem Hüttenfest-Gig sein. Daher will ich dir auch keine neuen Fehlerkorrekturen vorschlagen. Das wäre nun zu knapp und lenkt dich ab. Lass den Stand so wie er ist... es klingt affengeil! Du rockst die Hütte!

Als Musik-Coach bin ich stolz, solch engagierte Schüler wie dich zu haben. Klasse!

begeisterte Grüße
Niño
p.s.: Frevel... da musste ich schon grinsen :))) Sooo schlimm isses dann auch nicht :)))

Gudrun Jedidi und Klaus Poetzsch haben auf diesen Beitrag reagiert.
Gudrun JedidiKlaus Poetzsch

Hallo Klaus

"dein Song ist nun eines der Schmuckstücke dieses Proberaum-Forums! Größtes Lob meinerseits für dich!
ich kann nur bestätigen, was Niño geschrieben hat... ich hätte es nicht besser formulieren können... Hammer!!!!
Ich denke, dass du am spielen bist und ihr richtig Spass habt 👏👏

GLG 

Jacqueline

Niño Loco und Gudrun Jedidi haben auf diesen Beitrag reagiert.
Niño LocoGudrun Jedidi

Hallo an alle,

vielen Dank für euer Lob. Das gibt immer wieder neue Motivation. Es ist mir einfach eine riesige Freude, schöne Musik nicht nur anhören, sondern auch noch selbst spielen zu können.

Hallo Jacqueline,

um die Uhrzeit waren wir gestern tatsächlich schon länger durch. Es handelte sich um eine private Hüttenfeier mit ca. 25 Personen und wir haben von ca. 17.15 Uhr bis ca. 19.00 Uhr gespielt. Die Stimmung war bestens, der Applaus reichlich und unser Spiel gut. Das war schon eine völlig neue Erfahrung. Spielen im Freien. Völlig andere Lichtverhältnisse (u. a. wegen Display), Wind (ja tatsächlich, wenn wir zu zweit spielen, nutze ich Notenblätter bzw. selbst angelegte Blätter). Ein völlig anderer Sound, wenn das über eine satte Anlage läuft. Wichtigste Regel, immer weiterspielen. Ein paar Fehler haben wir reingehauen, aber was solls. die Stimmung war bestens.

Ich habe mich dann tatsächlich im Einzelspiel an "I will follow him" gewagt. So sauber wie die letzte Fassung hier, habe ich es nicht geschafft. Ca. 2 Verspieler und ca. 2 zu lange gehaltenen Töne. Aber hey, zwischendurch wurde mitgeklatscht und nachher gab es einen dicken Applaus. Alles Bestens.

Gruß an alle

Klaus

Niño Loco, Gudrun Jedidi und 2 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
Niño LocoGudrun JedidiElisabeth GräfKeyrika

Hallo Klaus

Es freut mich wirklich für dich zu lesen, "der Applaus reichlich und unser Spiel gut" und dass ihr einen schönen Abend hattet mit guter Stimmung, für fast zwei Stunden Musik Wow Bravo !!!! 👍👏👏👏

Ich bewundere deinen Mut, denn wie ich mich selbst kenne, wäre ich nicht in der Lage, vor einem Publikum zu spielen, nicht einmal unter Freunden 😉

GLG

Jacqueline

 

Klaus Poetzsch hat auf diesen Beitrag reagiert.
Klaus Poetzsch

Hallo Jacqueline,

ich denke, das ist eine Frage der Gewöhnung. Ich war gestern vor dem Spiel auch ziemlich nervös. Ich habe letztes Jahr beim Grillen mit meinem Kegelclub mal gespielt. Das gestern war dann das zweite Mal. Ansonsten vielleicht mal ein Stück vor zwei/drei Leuten. Vor allem war ich mir schon ziemlich darüber im Klaren, dass ich "I will follow him" kaum schon wieder so fehlerfrei würde spielen können, wie es mir hier geglückt ist. Dafür sitzt es noch nicht stabil genug. Ich wollte es aber unbedingt spielen. Also stellt sich die Frage, muss es unbedingt fehlerfrei sein oder geht's eben auch mal mit ein paar Fehlern.

Ich habe auch hier von Anfang an versucht, gegen diese Nervosität "anzukämpfen". Das hat dazu geführt, dass ich allen meinen Freunden meine Audioaufnahmen geschickt habe, ob die alle so begeistert waren, weiß ich gar nicht 😉 . Und ich habe hier früh damit angefangen, Stücke hochzuladen und zwar auch die, die nicht so gut waren, um einen gewissen Gewöhnungseffekt herzustellen.

Bei "I will follow him" war einer meiner Verspieler so massiv, dass ich nah am Abbruch war.  Trotzdem wurde zeitweise mitgeklatscht und zum Schluss gabs viel Applaus. Ich spiele ja nicht profihaft und denke dann. Das sind alles gute Bekannte, was soll passieren? Was ist die Definition von gut? Über die gesamte Zeit, haben wir gut gespielt. Ein paar Fehler, so what? Und auch meine Einzelstücke waren gut. Am mäßigsten war dann tatsächlich "I will follow him" und hier hätte ich das so nicht hochgeladen. Trotzdem war der Applaus gerade für dieses Stück am stärksten.

Ich schreibe das alles deshalb, weil ich mich freuen würde, der/dem einen oder anderen zu helfen, diese Nervosität zu kontrollieren. Denn eins steht fest. Vor Publikum macht das Ganze nochmal so viel Spaß. Fangt einfach mit wenigen Freunden an, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Die sind unter Garantie gnädig mit euch. Und dann einfach spielen. Jedes Spiel, jeder Vortrag gibt ein wenig Sicherheit mehr.

In diesem Sinne

Gruß an alle

Klaus

Niño Loco, Keyrika und Jacqueline haben auf diesen Beitrag reagiert.
Niño LocoKeyrikaJacqueline

Hey Klaus!

Du hast etwas viel Größeres geleistet, als Livemusik zu machen: du hast den Mut aufgebracht, an dem Viele scheitern, und du hast das Lampenfieber bewusst (mit deinen Gedanken) gesenkt. Das ist eigentlich oft das wahre Kunststück bei einem Auftritt. Und was im kleinen Kreis funktioniert, wird sich bald auch im großen Kreis behaupten... so war es damals bei mir. Mein Musiklehrer veranstaltete sogenannte Vorspielabende. Dort wurden wir Schüler alle zu kleinen Rampensäuen geschmiedet. Irgendwann freuten wir uns auf diese Abende, die es leider nur 1x im Jahr gab. Das Lampenfieber verschwand schnell, auch aufgrund des Gruppenspiels.

Später veranstaltete ich selbst derlei Demoabende, welche immer mit riesigem Applaus endeten, auch wenn die Schüler zwischendurch Fehler machten. Spaß machte es wie verrückt! Jeder weiß bei sowas, dass es live ist, dass es live schwieriger ist und dass sich das nicht Alle trauen. Das macht Einen von vorne herein zum Bühnen-Held des Abends, was sicherlich viele Künstler antreibt.

Wenn du also heute bereits die ersten BHs im Briefkasten findest und Fanclubtreffen organisiert werden, dann wunder dich nicht. 🙂 Es reicht aber auch schon Applaus :))) Die Fehler interessieren und interessierten Keinen... es warst und bist DU als mutiger Musiker auf der Bühne, der mit seinem Fleiß im Vorhinein Respekt erntete und mit seinem Talent Bewunderung und zudem schöne Stunden schenkte. Der Lohn oder das Ziel eines Auftritts ist manchmal weniger die Perfektion, sondern dass man es sich überhaupt getraut hat und man auf seinen Mut stolz sein kann.

Von mir ein Mega-Lob! Ich bin stolz darauf, dass ich einen weiteren Musikschüler habe, der die Kreise größer zieht...

beste Grüße
Niño

Klaus Poetzsch hat auf diesen Beitrag reagiert.
Klaus Poetzsch

Hallo Niño,

Vielen Dank für dein dickes Lob.

Ich habe gesehen, dass du in deinem Kommentar zum Thema von Gudrun auch mir noch Fragen gestellt hast, die ich gerne noch beantworten will. Da es dort um mein Live-Spiel vom Wochenende geht, beantworte ich die hier in meinem Thema.

Das Ganze war eine Hüttenfeier eines Vereins mit offiziellem Teil. Dass wir im Anschluss live Musik machen würden, war den meisten vorher gar nicht bekannt.

Ich habe dann unseren Auftritt mit "Sonne in der Nacht" eingeläutet und anschließend direkt noch "Once upon a Time" gespielt. Das passte zwar von der Musikrichtung nicht unbedingt zusammen, hat mir aber den Einstieg erleichtert, weil ich beides mittlerweile sehr sicher spiele und "Once upon ... " ist ja auch ein sehr schönes Stück.

Anschließend haben wir beide einen Teil unseres gemeinsamen "Programms" gespielt. Z. B.   "Something" (Beatles), "House of the Rising Sun", "Samba Pati" von Santana, "Wish you where here" (Pink Floyd) und anderes. Der andere spielt hier Gitarre und singt. Ich mache hier meist Akkord- und Rhythmus- Begleitung. Melodie spiele ich nur ab und zu kurz mit. Danach haben wir eine Pause eingelegt.

Die Pause habe ich dann allein mit "Nights in white Satin" "Wonderful Live" beendet. Dann haben wir wieder zusammen gespielt. Zum Abschluss habe ich dann noch "Love hurts" und letztlich dann "I will follow him" gespielt. Beste Stimmung und viel Applaus für uns beide. Dann war bei mir die Luft raus. War wirklich anstrengend, aber auch megageil. Wind, der schon mal Notenblätter weggeweht hat. Lichtverhältnisse, dass ich mein Display nicht erkennen konnte und ein völlig ungewohnter Sound. Aber eins habe ich schon mitbekommen. Es gibt kaum was schöneres, als live vor Publikum zu spielen.

Und ja, deinen Kurs habe ich sehr lobend erwähnt, allerdings nicht während des Auftritts, da ich kein Mikro hatte, sondern im Gespräch, als ich verwundert gefragt wurde, woher ich denn jetzt auf einmal Keyboard spielen könne. 🙂  🙂

Herzliche Grüße

Klaus

Niño Loco, Keyrika und 2 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
Niño LocoKeyrikaClaudia FortesJacqueline

Hola Kollege Klaus!

Somit bist du Bühnenmusiker geworden. Vom Heimkyeboarder zur Rampensau. 😜😎💪🏼 Affenstark!!!
Sicher hätten das deine Bekannten und Verwandten noch vor 1 Jahr nicht erwartet. Und es zeigt, dass alles geht, wenn man nur will.

Nett von dir, dass du auch O-Key erwähnt hast. Danke! Dass du es nach dem Gig erzählt hast, ist doch in Ordnung, vielleicht sogar besser, als übers Mikrofon, denn das hat ja nix mit dem Auftritt selbst zu tun. Falls du künftig ein Mikro für Durchsagen nutzen willst, dann empfiehlt sich der direkte Anschluss am Keyboard und der Talk-Modus.

Euer Programm: ich rate euch zu mehr Stimmung! Ich weiß ja nicht, was ihr noch vor habt, aber da muss unbedingt noch Partymusik mit rein...

So, bei mir brennt die zeitliche Luft... wie immer 🙂

beste Grüße
Niño

Klaus Poetzsch hat auf diesen Beitrag reagiert.
Klaus Poetzsch

Hut ab.....großes Kino!!!

Die Chöre im langsamen Teil sind äußerst passend.....jetzt noch ne fetzige Voice für den schnellen Teil und das Ding ist top!!!

Klaus Poetzsch hat auf diesen Beitrag reagiert.
Klaus Poetzsch