Icon des O-Key-Forum auf Schultafel

Forum-Navigation
Du musst dich anmelden um Beiträge und Themen zu erstellen.

Eigen erstellte Akkordfolgen speichern/durchlaufen lassen?

12

Hallo Leute,

 

ich bin neu hier und bin jetzt schon in diese Online Kurse und meine Yamaha PSR-463e verliebt.

Ich weiss nicht ob ich meine Frage hier verständlich formulieren kann. Und zwar folgendes:

Ich spiele seit etwa 2 Jahren E-Bass und möchte parallel gerne Keyboard lernen, da ich im Februar Vater werde und gerne meinem Kind schöne Lieder vorspielen möchte. Klar geht das auch mit dem Bass, finde aber die Kombination von Harmonien + Melodiespiel für diese Geschichte einfach praktischer.

 

Jedenfalls zu meiner Frage. Ich würde gerne meine musikalischen Fähigkeiten verbessern. Meine Idee war, dass ich auf meinem Keyboard selbst erstellte Akkordfolgen einspeicher und wie in einer Art "Playback" in dauerschleife spielen lasse. Dann nehme ich meinen E-Bass und versuche mir coole Bass Linien dazu auszudenken.

Ich bin leider noch etwas mit meinem Keyboard überfordert und weiss nicht ob solche Dinge in den Kursen besprochen wird. Wisst ihr ob genau dieses Vorhaben mit meinem Yamaha PSR-463e möglich ist?

 

Ich bedanke mich für eure Hilfe und wünsche euch einen schönen Abend!

Liebe Grüße

David

Hi David,

das geht mir auch so, bin glücklich bei O-Key gelandet zu sein. Der Kurs ist unglaublich abwechslungsreich. Hätte nicht für möglich gehalten, dass es sowas überhaupt gibt.

Ich spiele auf Tyros und würde deine Idee so umsetzen:
Einen passenden Style wählen, davon ein Midifile aufnehmen (Akkordfolge 2-3x wiederholen) und dann an den gewünchten Wiederholungspunkten Loops setzen. Da reicht dann ein tastendruck und das Midi wiederholt von dort aus.

Du hast aber ein kleineres Keyboard. Glaube nicht, dass es Midis loopen kann. Oder doch?

Kannst du das nicht mit dem eingebauten Groove-Creator umsetzen? Was genau macht der denn? Soweit ich weiß, sind Akkordfolgen in den Grooves abgespeichert. Kann man auch eigene Akkordfolgen einspiuelen?

Es ist nur ein versuch meinerseits, dir weiter zu helfen. Mit deinem Keyboard kenne ich mich aber eigentlich nicht aus.

liebe Grüße
Jens

Hoffe, meine ANtwort wird im Forum angezeigt (?)
Hatte grade einen Bug, daher nochmal diese Test-Message.

Hi JesseMa,

Danke für deine Rückmeldung!

Ich blicke mit dem Groove Creator und den ganzen Zeugs noch nicht ganz durch. Ich muss mal nachlesen ob man ein midi file loopen kann auf dem Keyboard.

Ja es ist anscheinend ein gutes Einsteigerkeyboard und das Tyros ist mir leider zu teuer. Das kann ich mir einfach nicht leisten.

Wenn ich jetzt länger bei der Sache dabei bin, gibt es denn zumindest ein sehr gutes Yamha Keyboard dass zumindest "funktionstechnisch" alles bietet was ein Tyros bietet aber für einen "normalverdiener" mit Kind bezahlbar wäre?

 

Danke nochmals für die Hilfe!

Hallo David,

da würde ich mal entweder die 700er-Reihe von Yamaha empfehlen oder das PSR-S670. Beschreibungen/Empfehlungen dazu findest du ja auch auf unserer Kauftipps-Seite. Und wenn es nicht das neuste SX700 (ca. 1000€) sein soll, dann kannste ja eine oder zwei Nummern drunter gehen und das 775er oder 770er gebraucht in Erwägung ziehen. Alle Genannten sind starke Keyboards mit tief ausschöpfbaren technischen Möglichkeiten. An ein Tyros oder Genos kommt das zwar noch nicht ganz ran, aber du würdest damit klar glücklicher sein, als mit dem 463. Das S670 wäre hierbei jedoch noch nicht ganz der große Wurf, sprich als Umstiegsargument noch nicht ganz triftig.

Ich hoffe, das hilft dir weiter.
beste Grüße
Niño

Hallo Nino,

 

danke für die Empfehlung. Ja ich überlege auch mit dem SX700 sobald ich soweit bin. Hab das psr 463 erst seit ein paar Monaten und will mich erstmal damit herumschlagen, damit die Investition nicht umsonst gewesen ist.

Also könntest du sagen, dass ich mit dem SX700 zumindest "funktionstechnisch" alle deine Kurse absolvieren aber auch generell sehr viel machen kann?

Ich weiss natürlich nicht was mit meinen 30 Jahren noch die Zukunft verspricht, ob ich es jemals in eine Band schaffen würde bzw es zeitlich managen kann als Familienvater mit bescheidenen Schichtarbeitszeiten. Aber solange ich mit dem SX700 viele Möglichkeiten habe zumindest für mich oder evtl für die Familie im "Entertainment" Bereich was hinzubekommen, wäre schon sehr schön. Wie oben erwähnt, ist gerade das musizieren für die Menschen die mir am Herzen liegen ein riesen Motivationsfaktor.

 

Liebe Grüße

David

 

Zu deiner ersten Frage:
JA, absolut. Mit dem SX700 ist YamYam wirklich ein großer Wurf gelungen. Ich bin selber kurz davor, es mir hier ins Studio zu stellen. Ich persönlich brauche nämlich noch einen Arpeggiator, was das Tyros leider nicht hat, das SX700 hingegen schon. Auch so, wäre mal wieder frischer Soundwind bei O-Key drin. Für dich ist das Instrument vermutlich gleichwertig dem Tyros. Du wirst NICHTS vermissen. Auch dass man ab der SX-Reihe nun sogar in der Mittelklasse einen Right 3 zur Verfügung bekommt und zudem ein Touchdisplay, ist wirklich sehr spendabel von Yamaha.

Einzig die fehlende Mikrofonie (!!) wird Tanzmusiker wohl allesamt abschrecken. Wenn du aber nicht singen willst (oder willst du?), ist das SX700 für dich und für laaaaange Zukunft und auch für den kompletten O-Key-Kurs das richtige Instrument. Selbst die kleineren 700er wären das auch, bis auf den dann fehlenden Right 3.

Jetzt muss ich aber nochmal eine Info nachlegen, die grade für deine Anfangsfrage wichtig sein könnte. Grade lese ich auf Amazon (im SX-Test) , folgendes:
Zitat:
"Ein Highlight, das jedoch nur dem SX900 vorbehalten ist, ist der neue Chord-Looper. Hiermit lässt sich eine Akkordfolge aufzeichnen und in der Endlosschleife wiedergeben. Dadurch hat man die linke Hand frei, um beispielsweise den Joystick oder die Live-Controls zu bedienen oder man nutzt diese Funktion für Zwischenspiele und animiert dabei das Publikum. Das Ganze lässt sich praktischerweise sowohl im Live-Betrieb (nach erfolgter Akkord-Aufnahme wird die komplette Tastatur für die Right-Parts freigegeben, bspw. für Soli) als auch zu Hause nutzen und speichern und so für den nächsten Auftritt vorbereiten."

Unter uns gesagt, kannst du aber auch einfach die Akkordfolge als Midifile aufnehmen, eben eine ganze Weile lang. Vielleicht bitet das SX700 aber auch die Song-Repeat-Funktion für Midifiles? Dann bräuchtest du die Akkordfolge nur ein mal aufnehmen und lässt sie im Repeatmodus endlos wiederholen.. FALLS das geht.

Und noch ein Wort zur Mikrofonie: beim SX700 gibt es zwar den selben Mikrofonanschluss wie beim SX900, aber der Vocalist im Keyboard fehlt, was natürlich für echte Entertainerauftritte tödlich wäre. Auch bei den kleineren (älteren) 700ern fehlt der Vocalist und ist erst beim größeren 900er mit drin.

Guten Abend!

Danke Nino für deine Antworten! Also Gesang ist jetzt bei mir kein Thema weshalb ich es jetzt nicht missen würde. Ja der Chord looper klingt verdammt verführerisch. Es wird wohl noch eine schwierige Entscheidung werden obs nun das SX 700 oder das SX 900/970 wird. Kommt dann ganz auf die preislage an zu dieser Zeit, wenn ich es mir kaufe 🙂

Was ist denn mit dem "Vocalist" genau gemeint? Also jetzt speziell auf das Keyboard bezogen.

Liebe Grüße

David

Ja, eben, musst ja nix übereilen mit deiner Entscheidung. Mit dem 463 kommst du auch noch ne ganz Weile hin... das Ding ist garnicht schlecht für ein Einsteigerteil.
Hab mir heute übrigens das SX700 geholt, aus verschiedenen Gründen. Der Arpeggiator war ein Grund dafür. Bin aber eher enttäuscht, dass man die Leftvoice nicht mit dem Arpeggiator rennen lassen kann. Das ist extrem schade und meiner Meinung nach ein galaktischer Fehlgriff seitens Yamaha, zumal es bereits vor 15 Jahren Einsteigerkeyboards von Yamaha gab, welche das konnten. Na ja. Gut ist der moderne Sound der Kiste, wobei es von manchen Voices her nicht an ein Tyros ran reicht. Die Bedienung ist sicher nicht schlimm, aber für mich als Tyros-User zunächst mal sehr unhaptisch. Ich suche noch permanent nach Funktionen...
Fazit: klanglich fürs Geld sehr gut, aber man muss Eingewöhnungszeit mitbringen und darf nichts davon wissen, dass der Arpeggiator schon vor 15 Jahren die Leftvoice triggern konnte, was nun dummerweise von Yamaha abgeschafft wurde... aber pssssst, nicht weitersagen 🙂 Trotzdem eine starke Kiste!
Vocalist: ein akkordgesteuerter "Gesangsstimmenvervielfältiger", den Bühnenmusiker oft nutzen. Quasi wie der Harmonyeffekt für die Spiel-Voice... der Vocalist ist eben für die Stimme anstatt die Spielvoice. Gibt es in vielen besseren Keyboards, welche für die Bühne gedacht sind.

12