Meine Meinung zum Master-Kompressor (letzter Bereich des Mixers) ist die, dass ich ihn erstens einfach nicht benötige für die normalen Zwecke (mich und O-Key) und höchstens mal partiell (für bestimmte Voicespielparts oder Spuren) als einzelner Insert-/DSP-Effekt (nicht Master) einsetzen würde, wenn überhaupt. Zweitens verfälscht er unnötig den Sound. Da ich ja aber mit O-Key (und auch generell) das Ziel habe, dass sich alles, was ich sound-tüftle immer an allen Keyboards gleich anhört, nocke ich generell derlei globale Effekte aus. Bei mir gibt es also weder einen Main-Kompressor im Einsatz, noch einen Main-Equalizer. Ich will NEUTRALEN Sound, schon beim Herstellungsprozess, garantieren. Also, bei mir ist das ganze Zeugs einfach immer OFF.
Meine Meinung zum Master-Kompressor (letzter Bereich des Mixers) ist die, dass ich ihn erstens einfach nicht benötige für die normalen Zwecke (mich und O-Key) und höchstens mal partiell (für bestimmte Voicespielparts oder Spuren) als einzelner Insert-/DSP-Effekt (nicht Master) einsetzen würde, wenn überhaupt. Zweitens verfälscht er unnötig den Sound. Da ich ja aber mit O-Key (und auch generell) das Ziel habe, dass sich alles, was ich sound-tüftle immer an allen Keyboards gleich anhört, nocke ich generell derlei globale Effekte aus. Bei mir gibt es also weder einen Main-Kompressor im Einsatz, noch einen Main-Equalizer. Ich will NEUTRALEN Sound, schon beim Herstellungsprozess, garantieren. Also, bei mir ist das ganze Zeugs einfach immer OFF.
Rainer Geiger und Han Jon Theus haben auf diesen Beitrag reagiert.
Rainer GeigerHan Jon Theus
Patrick, 1972, Musiklehrer & Musiker, Komponist, Music Producer, Niederösterreich ║ Motto: Von nix kommt nix, machen statt quasseln! ║ Yamaha Genos & PSR-SX700, AKG-Kopfhörer, Behringer-Mixer, Alesis-Monitore, Zoom-Cams,... ║ Steinberg Cubase, Audacity, MuseScore, PinacleStudio, PhotoFiltre ║ www.O-KEY.de, www.YAMREGS.com
Hallo Han,
meine Einstellungen sind da sehr unterschiedlich. Es hängt imm sehr stark vom verwendeten Style ab. Meistens habe ich den Style niedriger als die Right Voices eingestellt. Es hängt dabei immmer davon ab, wie laut die Instrumente im Style sind. Wenn die Tendenz besteht, dass sie die Melodie tragenden Instrumente überdecken, regle ich den Style stärker runter (durchaus auch bis auf ca. 60 %).
Um letztlich die Wirkung zu beurteilen, mach ich eine meistens einige Aufnahmen Wenn ich mir die dann anhöhre, kann ich besser darauf achten wie Style und Right Voices aufeinander abgestimmt sind, und ob es für den Song paßt. Es gibt dabei kein Patentrezept! Man muss sich Rekursiv annähern, bis man damit zufrieden ist. Es ist eine Gefühlssache, und letzendlich entscheidet die persönliche Vorliebe.
Wenn man unsicher ist, kannn man durchaus den Proberaum nutzen, um die Meinung der anderen O-Keyianer einzuholen. Die Ratschläge dort sind doch in der Regel gut gemeint, und müssen ja nicht immer befolgt werden. Es ist oft auch eine Frage des Geschmacks.
Manche meiner Registrierungen, verwerfe ich auch im Laufe der Zeit wieder, und verändere sie grundlegend. Das kann auch Spaß machen!
Ich habe den Eindruck, dass du gerne alles gleich perfekt machen möchtest. Das ist ein hoher Anspruch, und durchaus lobenswert! Das wird dich sicher zu einem guten Keyboardspieler werden lassen. Mit fortschreitender Erfahrung wird es dir immer leichter fallen, ein Gefühl für die richtigen Einstellungen zu finden. Letztendlich muss es aber immer dir selbst gefallen! Das ist das entscheidend, damit der Spaß am Spielen erhalten bleibt.
Weiterhin viel Freude beim Spielen, und liebe Grüße
Rainer
Hallo Han,
meine Einstellungen sind da sehr unterschiedlich. Es hängt imm sehr stark vom verwendeten Style ab. Meistens habe ich den Style niedriger als die Right Voices eingestellt. Es hängt dabei immmer davon ab, wie laut die Instrumente im Style sind. Wenn die Tendenz besteht, dass sie die Melodie tragenden Instrumente überdecken, regle ich den Style stärker runter (durchaus auch bis auf ca. 60 %).
Um letztlich die Wirkung zu beurteilen, mach ich eine meistens einige Aufnahmen Wenn ich mir die dann anhöhre, kann ich besser darauf achten wie Style und Right Voices aufeinander abgestimmt sind, und ob es für den Song paßt. Es gibt dabei kein Patentrezept! Man muss sich Rekursiv annähern, bis man damit zufrieden ist. Es ist eine Gefühlssache, und letzendlich entscheidet die persönliche Vorliebe.
Wenn man unsicher ist, kannn man durchaus den Proberaum nutzen, um die Meinung der anderen O-Keyianer einzuholen. Die Ratschläge dort sind doch in der Regel gut gemeint, und müssen ja nicht immer befolgt werden. Es ist oft auch eine Frage des Geschmacks.
Manche meiner Registrierungen, verwerfe ich auch im Laufe der Zeit wieder, und verändere sie grundlegend. Das kann auch Spaß machen!
Ich habe den Eindruck, dass du gerne alles gleich perfekt machen möchtest. Das ist ein hoher Anspruch, und durchaus lobenswert! Das wird dich sicher zu einem guten Keyboardspieler werden lassen. Mit fortschreitender Erfahrung wird es dir immer leichter fallen, ein Gefühl für die richtigen Einstellungen zu finden. Letztendlich muss es aber immer dir selbst gefallen! Das ist das entscheidend, damit der Spaß am Spielen erhalten bleibt.
Weiterhin viel Freude beim Spielen, und liebe Grüße
Rainer
Niño Loco und Han Jon Theus haben auf diesen Beitrag reagiert.
Baujahr 1955, seit Nov. 2021 mit geringen Vorkenntnissen bei O-Key begonnen, und mit viel Freude dabei.║ Derzeit spiele im Level 3 auf Yamaha Genos 2 ║ Software: MobileSheets, Crescendo, und Gimp.
Da gebe ich Rainer recht. Man darf das alles mit den Einstellungswerten nicht so gleichartig und verhältnismäßig betrachten. Das ist alles "relativ" zueinander! Die eine Voice klingt bei Volume 100 durchaus mal leiser, als ne andere Voice mit Volume 070. Das liegt an Vielerlei, wie zB. auch an der im "Voice-Edit" gewählten Basis-Lautstärke (die nix mit der Mixer-Volume zu tun hat). Wenn ich die nämlich auf Null regle, könnte ich im Mixer auch auf 127 stellen und dennoch nix von der Voice hören, ebenso umgekehrt. Da sind also gewisse Abhängigkeiten, weswegen alle Zahlwerte immer nur relativ zu betrachten sind. Hinzu kommen noch Effektanteile, Anschlagstärke, EQ-Einstellungen usw... das alles spielt mit rein und beeinflusst neben dem Klang halt auch die Lautstärke. Daher, lieber Han, fange am besten erst GAR NICHT damit an, hier Allgemeingültigkeiten oder Patentrezepte finden zu wollen. Die gibt es nur in sehr begrenztem Umfang, was ich auch ein paar mal im Kurs erwähne. Daher gibt es auch keine Universalgesetze für Musik oder Keyboardprogrammierung überhaupt, zumal ja auch noch der individuelle Geschmack mit rein spielt.
Mein Tipp für dich: lege den Drang "reglementieren zu wollen" ab und mache Musik und Soundeinstellungen nicht nach zu vielen Regeln, sondern nach Geschmack, Freude und auch gerne mal spontan, was du ja eh kannst, wie du schon bewiesen hast. Aber packe nicht alles in starre Regeln. So mein Rat an dich.
LG
N.
Da gebe ich Rainer recht. Man darf das alles mit den Einstellungswerten nicht so gleichartig und verhältnismäßig betrachten. Das ist alles "relativ" zueinander! Die eine Voice klingt bei Volume 100 durchaus mal leiser, als ne andere Voice mit Volume 070. Das liegt an Vielerlei, wie zB. auch an der im "Voice-Edit" gewählten Basis-Lautstärke (die nix mit der Mixer-Volume zu tun hat). Wenn ich die nämlich auf Null regle, könnte ich im Mixer auch auf 127 stellen und dennoch nix von der Voice hören, ebenso umgekehrt. Da sind also gewisse Abhängigkeiten, weswegen alle Zahlwerte immer nur relativ zu betrachten sind. Hinzu kommen noch Effektanteile, Anschlagstärke, EQ-Einstellungen usw... das alles spielt mit rein und beeinflusst neben dem Klang halt auch die Lautstärke. Daher, lieber Han, fange am besten erst GAR NICHT damit an, hier Allgemeingültigkeiten oder Patentrezepte finden zu wollen. Die gibt es nur in sehr begrenztem Umfang, was ich auch ein paar mal im Kurs erwähne. Daher gibt es auch keine Universalgesetze für Musik oder Keyboardprogrammierung überhaupt, zumal ja auch noch der individuelle Geschmack mit rein spielt.
Mein Tipp für dich: lege den Drang "reglementieren zu wollen" ab und mache Musik und Soundeinstellungen nicht nach zu vielen Regeln, sondern nach Geschmack, Freude und auch gerne mal spontan, was du ja eh kannst, wie du schon bewiesen hast. Aber packe nicht alles in starre Regeln. So mein Rat an dich.
LG
N.
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Rainer GeigerHan Jon Theus
Patrick, 1972, Musiklehrer & Musiker, Komponist, Music Producer, Niederösterreich ║ Motto: Von nix kommt nix, machen statt quasseln! ║ Yamaha Genos & PSR-SX700, AKG-Kopfhörer, Behringer-Mixer, Alesis-Monitore, Zoom-Cams,... ║ Steinberg Cubase, Audacity, MuseScore, PinacleStudio, PhotoFiltre ║ www.O-KEY.de, www.YAMREGS.com
Die V-Form ist prinzipiell schon mal richtig für die meisten normalen Anwendungen. Hast da quasi einen recht aggressiv programmierten "Loudness-Knopf" eingestellt. Bei mir verlagert sich der V-Tiefpunkt immer eher in Richtung untere Mitten bei rund 400 Hz, um "mulmiges Rumpeln" zu unterdrücken. Mein V sieht also immer eher aus wie ein Abhak-Häkchen. Trotzdem kann deine Einstellung natürlich bei dir dennoch im Moment richtig sein. Aber: NUR WENN ICH DAS AUCH NUTZEN WÜRDE, zum Beispiel bei öffentlichen Auftritten, um mich an eine Musikanlage anzupassen: Zuhause brauche ich das nicht, im Gegenteil (siehe unten).
Was die Güte (Q) betrifft ist das ebenso individuell zu sehen (hören), je nachdem womit man abhört und FALLS man keinen neutralen Klang haben will.
Genau das ist ja das Problem: jetzt nimmst mal was Anderes zum Abhören (andere Kopfhörer, andere Monitore (heute))... und schon klingt der ganze Salat wieder völlig anders. Entweder speicherst dir dann für jede Situation ein eigenes EQ-Set, oder du machst es wie ich und tust dir den ganzen (sorry!) Mist erst gar nicht an, indem du gleich von vorne herein dein Keyboard in den EQ-Einstellungen NEUTRAL lässt, sprich die EQ-Voreinstellung "FLAT" auswählst. Der entscheidende Vorteil dürfte dir mittlerweile klar sein. 😉
Aber so oder so gut, dass du dich damit befasst hast. 👍🏻
Die V-Form ist prinzipiell schon mal richtig für die meisten normalen Anwendungen. Hast da quasi einen recht aggressiv programmierten "Loudness-Knopf" eingestellt. Bei mir verlagert sich der V-Tiefpunkt immer eher in Richtung untere Mitten bei rund 400 Hz, um "mulmiges Rumpeln" zu unterdrücken. Mein V sieht also immer eher aus wie ein Abhak-Häkchen. Trotzdem kann deine Einstellung natürlich bei dir dennoch im Moment richtig sein. Aber: NUR WENN ICH DAS AUCH NUTZEN WÜRDE, zum Beispiel bei öffentlichen Auftritten, um mich an eine Musikanlage anzupassen: Zuhause brauche ich das nicht, im Gegenteil (siehe unten).
Was die Güte (Q) betrifft ist das ebenso individuell zu sehen (hören), je nachdem womit man abhört und FALLS man keinen neutralen Klang haben will.
Genau das ist ja das Problem: jetzt nimmst mal was Anderes zum Abhören (andere Kopfhörer, andere Monitore (heute))... und schon klingt der ganze Salat wieder völlig anders. Entweder speicherst dir dann für jede Situation ein eigenes EQ-Set, oder du machst es wie ich und tust dir den ganzen (sorry!) Mist erst gar nicht an, indem du gleich von vorne herein dein Keyboard in den EQ-Einstellungen NEUTRAL lässt, sprich die EQ-Voreinstellung "FLAT" auswählst. Der entscheidende Vorteil dürfte dir mittlerweile klar sein. 😉
Aber so oder so gut, dass du dich damit befasst hast. 👍🏻
Han Jon Theus hat auf diesen Beitrag reagiert.
Patrick, 1972, Musiklehrer & Musiker, Komponist, Music Producer, Niederösterreich ║ Motto: Von nix kommt nix, machen statt quasseln! ║ Yamaha Genos & PSR-SX700, AKG-Kopfhörer, Behringer-Mixer, Alesis-Monitore, Zoom-Cams,... ║ Steinberg Cubase, Audacity, MuseScore, PinacleStudio, PhotoFiltre ║ www.O-KEY.de, www.YAMREGS.com
Nochmal ganz kurz: das verfälscht nur! Tu´s dir nicht an!
Meine Boards sind klangneutral eingestellt: EQ = flat, Compressor off, EQ wird immer nur je Spielpart oder Spur angepasst
Nochmal ganz kurz: das verfälscht nur! Tu´s dir nicht an!
Meine Boards sind klangneutral eingestellt: EQ = flat, Compressor off, EQ wird immer nur je Spielpart oder Spur angepasst
Rainer Geiger und Han Jon Theus haben auf diesen Beitrag reagiert.
Rainer GeigerHan Jon Theus
Patrick, 1972, Musiklehrer & Musiker, Komponist, Music Producer, Niederösterreich ║ Motto: Von nix kommt nix, machen statt quasseln! ║ Yamaha Genos & PSR-SX700, AKG-Kopfhörer, Behringer-Mixer, Alesis-Monitore, Zoom-Cams,... ║ Steinberg Cubase, Audacity, MuseScore, PinacleStudio, PhotoFiltre ║ www.O-KEY.de, www.YAMREGS.com
Na siehste?! Und wetten?... alle Sorgen um balanced oder unbalanced waren für die Katz. 😉
Eigentlich sollte der Basswürfel einen eigenen Volumeregler besitzen...
Na siehste?! Und wetten?... alle Sorgen um balanced oder unbalanced waren für die Katz. 😉
Eigentlich sollte der Basswürfel einen eigenen Volumeregler besitzen...
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Patrick, 1972, Musiklehrer & Musiker, Komponist, Music Producer, Niederösterreich ║ Motto: Von nix kommt nix, machen statt quasseln! ║ Yamaha Genos & PSR-SX700, AKG-Kopfhörer, Behringer-Mixer, Alesis-Monitore, Zoom-Cams,... ║ Steinberg Cubase, Audacity, MuseScore, PinacleStudio, PhotoFiltre ║ www.O-KEY.de, www.YAMREGS.com