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Griechischer Wein und Jugendliebe

Hallo zusammen,

heute möchte ich hier zwei Stücke einstellen, die zu meinen Favoriten gehören und die ich seit einiger Zeit in verschiedenen Versionen geübt habe.

Den „Griechischen Wein“ spiele ich nach den Noten von „101 Deutsche Schlager“ von HAGE, da hier auf den kurzen Taktwechsel von 4/4 auf 2/4 und zurück verzichtet wurde, der wohl einen Kauf-Style erfordern würde. Ich habe ganz bewusst einen 2/4 Style von Heidrun Dolde verwendet, da mir mein Preset-Style für Sirtaki zu „flach“ erschien.

Über die Split-Punkt-Einstellung habe ich die Tastatur in drei Abschnitte unterteilt, so dass ich die Mandolinen-Einwürfe mit der Left-Voice unabhängig vom sonstigen   Instrumentenwechsel immer gleichbleibend mit der linken Hand spielen kann – dadurch fehlt aber die Left-Voice im Style.

Im 2. Refrain habe ich über Multi-Pad „Klatschen“ hinzugefügt; das war eventuell nicht so glücklich……. ?!? Im Original-Style von Heidrun wird nur in jedem 2. Takt geklatscht; das habe ich stummgeschaltet weil es mir hier nicht so gefallen hat.

 

Das zweite Stück, „Jugendliebe“ von Ute Freudenberg“, ist in den neuen Bundesländern eine Hymne und darf auf keiner Feier fehlen.

Auch hier habe ich einen kostenlosen Style von Heidrun Dolde verwendet; mehr gibt zu diesem Stück nicht zu sagen.

 

Über Rückmeldungen zum Vortrag, der Instrumentalauswahl und natürlich auch allem Anderen o.g. würde ich mich sehr freuen!

LG  Erich

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Achmed Kuckelberg, Hans-Georg Probst und 2 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
Achmed KuckelbergHans-Georg ProbstKlaus PoetzschElisabeth Gräf

Hallo Erich,

endlich mal jemand, der das Sommerloch stopft 🙂

"Jugendliebe" gefällt mir ganz gut.....nur das Saxophon könnte m.E. etwas Hall vertragen. Ansonsten gute Voice-Auswahl !

Bei "Griechischer Wein" tue ich mich mit dem 2/4-Takt etwas schwer.....4/4 find ich persönlich angebrachter.

LG

Erich Erdmann hat auf diesen Beitrag reagiert.
Erich Erdmann

Hallo Achmed,

zuerst mal vielen Dank für Deine konstruktive Antwort.

Ja, der "Griechische Wein" im 2/4 Style klingt schon etwas "rumpelig" bzw. wie "Schützenfest". Der verwendete Sirtaki-Style ist von Heidrun Dolde für "Sorbas" gedacht und da passt er sicher auch besser hin. Ich hatte diesbezüglich auch mit einer Antwort von Nino gerechnet, aber nach seinem Statement von vorgestern müssen wir sowas wohl grundlegend mehr unter uns O-Keyanern kommunizieren und klären. Ich hoffe nach dem Sommerloch gibt es da wieder mehr Beteiligung und Reaktionen; da schließe ich mich auch mit ein.

Ich habe heute das Stück mit dem 4/4 Preset-Style "Sirtaki" nochmal aufgenommen und es passt wohl wirklich besser zum Charakter des Liedes.

Eine passende Polka, wie auch als Möglichkeit in den Notenblättern empfohlen, habe ich nicht gefunden; mit Abstrichen bzw. Anpassungen könnte man eventuell den Preset-Style "ScottishPolka" verwenden.

Die Ausführung im 4/4 Style  "Sirtaki" habe ich hier nochmal hochgeladen. Die Übergänge beim Registrationswechsel laufen noch nicht ganz rund; üben, üben ..... auch im Sommerloch.

LG Erich

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Elisabeth Gräf hat auf diesen Beitrag reagiert.
Elisabeth Gräf

Hallo O-Keyaner,
da möchte ich dann doch nochmal kurz einhaken und feedbacken, dass ich mich natürlich nicht um Antworten drücken möchte, sondern lediglich eine gezielte Anfrage brauche, um antworten zu können, ohne gleich ein ganzes Stück komplett bewerten zu müssen. So hatte ich das in meinem gestrigen Posting zum Ausdruck bringen wollen.
Und so wäre es auch hier beim griechischen Wein. Da ich nun aber schon ein paar Mal erwähnt wurde, möchte ich trotzdem (eigentlich ungefragt) schnell einen Tipp austeilen, bevor ich in den Garten rüber und unter kanarischer Sonne 5 Stunden Laubsauger dröhnen muss (*super-schwitz*).
Also: ob nun im 2/4-Sytle oder im 4/4-Style gespielt... es stört eigentlich nur eine Sache: die ständige Verlagerung des Schwerpunktes. Ganz schwieriges Thema, weil man den Schwerpunkt im Takt hören bis musikalisch fühlen muss. Oft glaubt man richtig zu liegen, spielt aber doch um einen Halbtakt oder  auch mal einen Vierteltakt versetzt, wodurch es sich bei einem Style wie Diesem (welcher einen WECHSELBASS nutzt!) leider dennoch - wie bereits beschrieben - "holperig" anhört. Gut, wenn das bereits erwähnt und damit ja auch selbst bemerkt wurde.
Aber was dagegen unternehmen? Antwort: Immer so spielen/einsteigen, dass der Bass-Grundton des Styles (also keinesfalls der Wechselbass-Ton!) zum Taktanfang klingt. Da gilt es dann eben ab und zu einen Halbtakt oder Vierteltakt abzuwarten. Das klingt aber immer noch richtiger, bzw. wird als "nicht holperig" wahrgenommen.
Es gäbe noch eine andere (technische) Lösung, wenn man ein Keyboard (wie zB. das neue Yamaha SX) hat und den Fußtaster einsetzt... da kann man per Fußtaster-Tritt den Style zum richtigen Moment auf den Taktanfang setzen, sprich den laufenden Style um einen Halbtakt oder Vierteltakt im Ablauf abkürzen. Das wäre MEINE Lösungsvariante in einem 4/4-Takt-Lied wie Diesem, welches ab und zu 1/4- oder 2/4-Takt-Wendungen vollführt.
Bin gespannt, was ihr dazu meint. Vielleicht lese ich es ja schon heute Abend, falls ich die Gartenarbeit überlebe 🙂
sonnige Sommerloch-Grüße
Niño

Erich Erdmann hat auf diesen Beitrag reagiert.
Erich Erdmann

Hallo  Nino,

vielen Dank für Deine prompte Antwort und den (ungefragten) Tipp. Ich hoffe Du hast die 5 stündige Gartenarbeit unter kanarischer Sonne gut überstanden. Wir waren selbst schon 5 mal auf Deiner  Sonneninsel - immer in Puerto de la Cruze; allerdings als Urlauber (ohne Garten) und fanden es immer wieder traumhaft schön.

Ich werde weiter an diesem Stück arbeiten, das Style-Volumen noch anheben (um den Bass-Grundton besser zu hören) und beim Üben das "Metronome mit Bell on" verwenden. Sonst ist mein musikalisches Gehör und Gefühl gar nicht so schlecht  (lt. meinem ehemaligen Keyboardlehrer), aber mit einem Style mit Wechselbass habe ich beim Registrationswechsel so meine Probleme mit dem richtigen Taktanfang.

Mit der technischen Lösung,  der Taktverkürzung per Fußtaster-Tritt, muß ich mich mal beschäftigen; habe ich bisher nicht  angewandt, könnte aber schon interessant sein. Ich muß erstmal prüfen, ob mein PSR-S750 diese Möglichkeit bietet und was dazu eingestellt werden muß.

Nun wünsche ich Dir und allen O-Keyanern (die das lesen) ein schönes Wochenende.

LG Erich

 

Hallo Erich,
dann kennst du ja die vielen Facetten der Insel... es gibt neben der schönen Seiten aber auch ein paar nicht so dolle... grade in Puerto hat man ja oft nur bedeckten Himmel oder sogar Nebelsuppe (zB. in Richtung Sauzal). Auf Teneriffa muss man den idealen Standort für sich finden... nicht leicht bei 20 verschiedenen Mikroklimata auf dieser Insel. Ich habe mich für die Sonne entschieden, also nicht die Nordseite... dafür ist meine Vegetation hier furztrocken. Es ist wie immer im Leben: kein Vorteil ohne Nachteil.
Ob dein PSR-S750 die besagte Taktkürzungsfunktion hat, weiß ich auswendig nicht. Aber da auch ich dein ansonsten sehr präzises Spiel als fähiges Talent einstufe, sollte es dir nicht schwer fallen, auf den Wechselbass zu achten, um mehr Taktanfänge im Bass-Grundton zu halten.
Wünsche dir viel Erfolg!!!
liebe Grüße mit leichtem Sonnenbrand auf dem Nacken (*grummel*) 🙂
Niño

Erich Erdmann hat auf diesen Beitrag reagiert.
Erich Erdmann